Holzer Motos AG  3902 Glis

Der Reifendruck beeinflusst gleichermassen Fahrkomfort wie auch Fahrsicherheit. Experten empfehlen, den Luftdruck mindestens einmal im Monat zu messen Achtung: Messen Sie den Luftdruck immer an kalten Reifen (maximal „handwarm“, d. h. 30 Grad Celsius). Die Höhe des Luftdrucks kann sich dabei von Modell zu Modell unterscheiden; den richtigen Wert entnehmen Sie dem zum Fahrzeug gehörigen Handbuch.

Wer eine längere Tour plant, sollte den Luftdruck in Abhängigkeit des zusätzlichen Gewichts anpassen. Früher war in den Köpfen der Biker die Regel "lieber zuviel als zuwenig Luftdruck". Die ABS-Ära brachte die Folgen dieser Fehlüberlegung spürbar an den Tag. Bei zu hart gepumpten Reifen kann der Reifen bedeutend weniger Gripp aufbauen als bei korrektem Luftdruck. Das ABS beginnt beim Abrutschen des Reifens den Bremsdruck abzuregeln. Längere Bremswege sind die Folge. Der Luftdruck kann bei Fahrten mit Beifahrer um rund 0.2 bar erhöht werden, da der Mehrdruck auf den Boden den gewohnten Reifengripp wieder gewährleistet. 

Neben dem Luftdruck muss auch die Profiltiefe der Reifen stimmen, ist diese doch wesentlich für eine optimale Bodenhaftung bei jeglichen Witterungsbedingungen. In der Schweiz gilt eine Mindestprofiltiefe von

1.6mm, gemessen an der Stelle, wo der Reifen die geringsten Profilhöhe aufweist. Vor Antritt einer langen Reise zeigen Sie uns Ihre Reifen für eine genaue Begutachtung. Gleichzeitig checken wir auch die Flüssigkeitsniveaus und Zustand der anderen Verschleissteile wie Bremsbeläge, Kettenkit, usw.. Diese Gratisdienstleistung zu beanspruchen kann Ihnen unter Umständen auf Reisen unangenehme Situationen ersparen.

Pneudruck regelmässig kontrollieren

Hier ein paar Tipps, damit Sie Ihr Fahrzeug im Frühling wieder sicher in Betrieb nehmen können:

  • Roller gründlich reinigen und gut trocknen lassen. Anschliessend bietet ein Konservierungsspray Schutz gegen Rost und Korrosion.

  • Benzintank füllen. damit wird die Kondenswasserbildung verringert und die Tankkorrosion im Innenbereich wird so stark gemindert.
    Systemreiniger zugeben. Dieser Zusatz bindet Wasserkügelchen ans Benzin und die Einspritzdüsen kleben im Frühling nicht fest.

  • Lederteile mit Lederpflege mit Naturprodukten behandeln

  • Plastikteile mit einem speziell dafür angebotenen Produkt nähren.
    Sattelüberzüge sind meistens aus Kunstleder und können meistens mit demselben Kunststoffnährer behandelt werden. (Anleitung beachten)

  • Kabelzüge und bewegliche Teile mit geeigneten Produkten abschmieren.

  • Pneudruck um ca. 0.5 Bar erhöhen und Fahrzeug wenn möglich anheben. Wenn vorhanden mittels Zentralständers. Wenn dies nicht möglich ist, am besten die Räder nach einigen Wochen jeweils drehen, damit die Reifen nicht den ganzen Winter auf dem gleichen Punkt belastet werden.

  • Kühlwasserstand kontrollieren: nur geeignete Flüssigkeit verwenden (kein Leitungswasser!)

  • Altes Motorenöl wechseln, damit agressive Verbrennungs-rückstände im Öl über den Winter nicht im Motor, Getriebe und Kupplung bleiben, sich dort festsetzen und O-Ringe aushärten.

  • Bremsflüssigkeit, die älter als 2 Jahre alt ist, ersetzen lassen

  • Fahrzeug in einem trockenenmit einer Plane abdecken damit er vor Staub und anderen Verunreinigungen geschützt ist.

  • Modelle mit Vergaser (werden immer seltener): diesen entleeren.

  • Batterie: siehe Punkt 3

Wir sind sehr erfahren, was die richtige Wahl von Pflegeprodukten betrifft. Fragen Sie uns, wir haben eine grosse Auswahl bei uns an Lager.

Wenn Sie Ihr Motorrad bei uns überwintern, übernehmen wir die richtige Überwinterung mit allem was dazugehört.

Auf Wunsch können wir Ihnen Ihr Fahrzeug bei uns  winterbereit stellen und Sie können dieses so bereitgestellte Bike bei Ihnen in Ihrer Garage einstellen. Regelmässiges laden der Batterie während des Winters und Frühlingscheck bei Saisonstart nicht vergessen!

Neu haben wir ca. 20 Wintereinstellplätze.

Melden Sie sich rechtzeitig an.

 

 

... eine von vielen Einstellmöglichkeiten :-)

Eines vorweg: Auch bei sehr guter Pflege während dem Einwintern kann es passieren, dass die Batterie im Frühling defekt ist. Eine Batterie kann auch im Sommer während einer Fahrt von einem Augenblick auf den anderen den Geist aufgeben. Dies kann z. b. dann so sein, wenn in einer der sechs Zelleinheiten ein innerer Kurzschluss entsteht. Eine gute Pflege kann aber ohne Zweifel die Lebensdauer weit über den Durchschnitt  von ca. 3 Jahre anheben.

Bei wartungsfreien Batterien ist die Verwendung eines elektronisch ladegesteurerten Batterie-Ladegerät eine äusserst kompfortable Lösung. Geeignete Geräte sind ab Fr.60.- zu haben. Hier wird vorweg ein Ladekabel an der im Fahrzeug montierten Batterie fest angebracht. So muss die Batterie nicht mehr ausgebaut werden, um diese laden zu können. Beim nichtgebrauch des Fahrzeuges wird dann alle 14 Tage das Gerät für ca. 10 Stunden an das Kabel angeschlossen. Einstellen muss man hier nichts, alles geht vollautomatisch.

 

Bei Batterien, wo der Flüssligkeitsstand noch kontrolliert und gegebenenfalls nachgefüllt werden muss. (ca. nur noch in 10 % der Fahreuge eingebaut) Diese muss beim Einwintern ausgebaut, gereinigt und in einem trockenen, kühlen Raum aufbewahrt werden.
Am besten die ausgebaute Batterie gleich laden und dann einmal im Monat mit ca. 1/10 Ladestrom der Batt.-Kapazität 10 Stunden lang laden. Ideal ist ein Raum zwischen 5 - 15°C. Wird die Batterie wärmer aufbewahrt, erhöht sich die innere Selbstentladung der Batterie.

Beispiel wartungsfreie Batterie


 

Beispiel Batterie mit Wartungsbedarf